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Wissenswertes über Gin

Der Begriff “Gin“ kommt vom französischen Wort genévrier, was so viel bedeutet wie Wacholder. Meist ist es eine farblose Spirituose, welche Hauptbestandteil vieler köstlicher Cocktails ist.

 

Die einzelnen Sorten unterschieden sich natürlich in der Art und Wiese der Herstellung, jedoch kann man es grob in 4 Phasen zusammenfassen:

1.Mazeration

Mazeration bedeutet so viel, wie die Abgabe der Aromen. Bei dieser Phase werden die Botanicals und der Wacholder in neutralen Alkohol eingelegt, welcher die Aromen der Pflanzen und den Gewürzen entzieht. Entscheidend dabei ist, ob der Alkohol kalt bleibt (Mazerat) oder ob er erwärmt wird (Digeration). Ist er erwärmt, so beschleunigt sich die Aromaaufnahme. Eine weitere Möglichkeit ist das Perkolationsverfahren. Entweder fliest der Alkohol dabei direkt durch die Botanicals und nimmt somit die Aromen auf, oder die Botanicals werden mit einem Sieb, während der Destillation, über den Alkohol gehalten, welcher somit die Aromen aufnehmen kann.

Wachholder Beeren
Wachholder Beeren

2.Der Destillationsprozess

In dieser Phase wird das Mazerat in einem sogenannten Brennkessel erhitzt. Dadurch, dass der Alkohol schneller verdampft als der Rest, erlangt man die Trennung des aromatisierten Grundalkohols von den Pflanzen und Botanicals. Der verdampfte Alkohol wird beim abkühlen wieder flüssig und es entsteht das hochprozentige Alkoholkondensat, auch genannt Gindestillat.

Brennkessel
Brennkessel

3. Die Lagerung

Damit der Gingeschmack nicht von aussenstehenden Aromen beeinflusst wird, ist es empfehlenswert, den hochprozentigen Alkohol (ca.96%) in neutralen Gefäßen zu Lagern. Ein guter Gin muss etwa 2 bis 6 Wochen reifen. Das geschieht in Zusammenhang mit Sauerstoff, denn somit werden die ungewollten Aromen abgebaut und der eigentlichen GIN-Geschmack verbreitet sich bzw. wird abgerundet.

4. Die Abfüllung

Bei dem Prozess der Abfüllung wird der Gin mit kalkhaltigem Wasser verdünnt, damit er überhaupt genießbar ist. Dabei spricht man auch von „Herabsetzen“. Gesetzlich vorgeschrieben ist jedoch ein mindest Alkoholgehalt von 37,5% Vol.

Was sind Botanicals?

Botanicals sind der „Hauptbestandteil“ von Gin. Sie sind der Geschmacksgeber und Grund für die unterschiedlichen Aromen. Zu ihnen gehören Kräuter und Blätter, Wurzeln und Rinden, Samen und Hülsenfrüchte, als auch Beeren und Früchte.