Champagner „Thomas-Hatté“

Unseren Champagner beziehen wir vom Winzer-Haus Thomas-Hatté. Der Familienbetrieb baut seit mehreren Generationen Wein an und keltert ihn in den eigenen Gewölbekellern. Die Weinberge befinden sich an den Hängen des Marne-Tales, rundum das kleine Bergdörfchen Fleury-la-Rivière in der Nähe von Epernay, mitten in der Champagne. Die Familie baut auf einer Fläche von rund drei Hektar drei Champagner-Rebsorten an: Pinot Meunier (ca. 65 %), Chardonnays (ca. 20 %) und Pinot Noir (ca. 15 %).

Was unterscheidet diesen Winzer-Champagner von den Champagnern der großen Häuser? Die großen Champagner-Häuser kaufen den Wein von zahlreichen Weinbauern und Lagen an. Der Kellermeister hat die Aufgabe daraus einen Champagner zu keltern, der jedes Jahr gleich schmeckt. Beim Winzer-Champagner wird jedoch ausschließlich der Wein aus eigenem Anbau verarbeitet. Dadurch ist zum einen die Menge begrenzt. Zum anderen fällt auch jedes Jahr der Geschmack etwas anders aus, je nachdem wieviel Sonne oder Regen die Reben bekommen haben.

Wir haben den Champagner Thomas-Hatté mit zahlreichen Champagnern verglichen, auch mit weitaus teureren Marken-Champagnern. Unser Resümee: er bietet ein vollmundiges Geschmackserlebnis. Der Champagner bleibt auch in der geöffneten Flasche (mit einem Flaschenverschluss versehen) noch mehrere Tage frisch und prickelnd. Das Preis-Leistungsverhältnis passt einfach. Wahrscheinlich wird er auch deshalb an der französischen Botschaft in Berlin ausgeschenkt.